Beschäftigtenzahlen im Bereich Erneuerbare Energien steigen

Wie eine Studie, die vor kurzem veröffentlicht wurde, zeigt, ist die Zahl der Beschäftigten im Bereich der erneuerbaren Energien auch im Jahr 2011 wieder angestiegen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung, das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg und die Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung haben die Studie im Auftrag des Bundesumweltministeriums durchgeführt.

Durch den geplanten Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland im Zuge der Energiewende steigen auch die Möglichkeiten, sich in dieser Branche anstellen zu lassen. Die Investitionen auf diesem Gebiet waren zwar im Jahr 2011 zum ersten Mal rückläufig, doch der Zahl der Angestellten und Beschäftigten konnte dies keinen Abbruch zufügen. Die Umsätze der Branche haben ebenso wie die Angestelltenzahlen das Niveau des Vorjahres halten können.

Im vergangenen Jahr arbeiteten direkt und indirekt etwa 382.000 Personen im Bereich der erneuerbaren Energien. Dazu gehört auch die Sparte der Anlagenbauer im In- und Ausland. Da diese auch die Wartung bereits bestehender Anlagen übernehmen, werden die Jobs nicht weniger und immer wieder neue Leute gesucht. Zudem steigt auch der Bestand der Anlagen stetig. Diesem Bereich konnten im Jahr 2011 etwa 20 Prozent zugeordnet werden, bei der Bereitstellung von Biomasse und Biokraftstoffen waren es 14 Prozent, in der öffentlich geförderten Forschung oder Verwaltung drei Prozent.

Der Bereich der Biomasse umfasst insgesamt ein Drittel der Beschäftigten, der Bereich der Solarenergie ein weiteres Drittel. 26 Prozent fallen auf die Windenergie, vier auf die Geothermie (Erdwärme) und zwei auf die Wasserkraft. Bei der Studie stellte sich zudem heraus, dass 72 Prozent der Tätigkeiten im vergangenen Jahr auf die Wirkung des EEG (Erneuerbares Energien Gesetz) zurückgeführt werden können.

Tags
Back to top button
Close
Close