Der neue Sachstandsteilbericht des IPCC: Die globale Erwärmung ist eindeutig

In regelmäßigen Abständen berichtet der Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), umgangssprachlich auch Weltklimarat genannt, in seinen Sachstandsberichten über die globale Erwärmung. Wie hat sich der Treibhausgasausstoß in den letzten Jahren und Jahrzehnten entwickelt und inwieweit korreliert dieser mit dem globalen Temperaturanstieg? Diese und ähnliche Fragen sind dabei die zentralen Themen des Sachstandberichts. Nun wurde wieder ein aktueller Teilbericht vom IPCC veröffentlicht. Die Meinungen zu dessen Aussagen sind weitgehend einheitlich, denn die globale Erwärmung ist mit zunehmend aussagenkräftigeren Daten unterlegt. Der Präsident des Umweltbundesamtes (UBA) Flasbarth sieht großen Handlungsbedarf und betonte: „Die Aussagen sind gegenüber dem letzten Bericht 2007 noch sicherer und fundierter geworden.“

Bisher noch nicht öffentlich verfügbar

Der gesamte Bericht ist im Moment noch nicht offen einsehbar, sodass aktuell noch keine genauen Daten verfügbar sind. Die vorgestellten Inhalte betreffen nur den ersten Teil des Berichts. Dennoch sind sich die bereits informierten Politiker und Behördenleiter, welche bei der Vorstellung des aktuellen Teilberichts anwesend waren, einig über die Dringlichkeit von Handlungen zur weiteren Verminderung klimaschädlicher Gase. So behauptete Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU): „Der IPCC zeigt der Weltgemeinschaft, dass ein ambitionierter Klimaschutz unumgänglich ist.“

Wissenschaftliche Analyse des Ist-Zustands und resultierende Handlungsempfehlungen

Der IPCC selbst fungiert als zwischenstaatliches Organ und hat die Hauptaufgabe den Stand der wissenschaftlichen Forschung zum Klimawandel für politische Entscheidungsträger zusammen zu fassen. Die Haupterkenntnisse der Arbeitsgruppe I „Wissenschaftliche Erkenntnisse“ die jüngst ihren Teilbericht veröffentlichte sind unter Anderem, dass die Durchschnittstemperatur der Erde von 1880 bis 2012 um 0,85 Grad Celcius angestiegen ist. Zudem sind Extremwetterphänomene wie Hitzewellen oder Überschwemmungen häufiger geworden. Das Fazit des Berichts weist darauf hin, dass Atmosphäre und Ozean wärmer geworden sind, Schnee und Eis zurück gegangen sind, der Meeresspiegel und die Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre gestiegen sind und das Veränderungen wie nach 1950 zuvor nicht einmal nach Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden aufgetreten sind. Ein weltweiter Klimaschutz ist daher, nach Faktenlage des IPCC, unumgänglich.

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