Dezentrale Energieversorgung: Die EU will Photovoltaik Kleinstanlagen stärker unterstützen

Von zentraler Relevanz für die angestrebte Umstellung des Energiesystems in Richtung Regenerativwirtschaft sind Windkraft und insbesondere auch Photovoltaik-Anlagen. Beide erneuerbare Energiequellen sollen die zentralen Grundpfeiler eines regenerativen Stromsystems werden.

Probleme ergeben sich allerdings im Transport des Stroms von der Stelle an welcher er produziert wird, hin zum Ort an dem er verbraucht werden soll. Aus diesem Grund sind auch dezentrale Kleinanlagen für das Energiesystem der Zukunft von großem Interesse. Die Europäische Union hat sich dementsprechend auf eine stärkere Förderung von Photovoltaik-Kleinstanlagen zur dezentralen Energieversorgung geeinigt.

Potenziale nutzen

Das hohe Potenzial der Photovoltaik zur Stromproduktion ist auch bei Kleinstanlagen weitgehend bekannt. Allerdings gibt es momentan in vielen EU Ländern kaum Möglichkeiten den dezentral erzeugten Strom ins Netz einzuspeisen. Um diesem Umstand entgegenzuwirken plant die EU nun die gezielte Förderung der Kleinstanlagen.

Ein Erschließungsantrag des EU-Parlamentsausschusses ist bereits vorbereitet, auch wenn noch keine konkreten Inhalte bekannt gegeben sind. Die Abstimmung über konkrete Maßnahmen und Förderprogramme ist laut EU für September geplant.

Kleinstanlagen als sinnvolle Investition

Photovoltaik-Module auf Dächern sind mittlerweile der breiten Masse der Bevölkerung bekannt und werden auch von vielen Hausbesitzern installiert. Dagegen ist allerdings wenig Bürgern bekannt, dass die besagten Kleinstanlagen eine genau so sinnvolle und kostengünstige Investition sein können.

Anlagen in dieser Größenklasse sind mitunter für 500 Euro zu erwerben. Positiver Zusatznutzen der Anlagen ist, dass man die dezentrale Energiewende aktiv unterstützt und zudem die eigene Stromrechnung minimiert. Mit dem geplanten Förderprogramm der EU ist es zukünftig zusätzlich machbar einfach eigens produzierten Strom in das Netz einzuspeisen, auch dadurch lässt sich verdienen.

Entsprechend groß ist auch die Akzeptanz für Photovoltaik-Anlagen im Sinne dezentraler Energieerzeugung. Um den Rückstand der bisherigen Entwicklung aufzuholen muss aus heutiger Sicht noch mehr unternommen werden als Förderinstrumente zu entwickeln. Allerdings ist die Maßnahme der EU ein sinnvoller Schritt in Richtung Regenerativwirtschaft.

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