Die unterschiedlichen Meinungen der US Präsidentschaftskandidaten zur Energiepolitik

Im US Wahlkampf ist und bleibt es spannend. Wird der amtierende Präsident der demokratischen Partei, Barack Obama, seinen Posten verteidigen können oder sind die Republikaner mit ihrem Kandidaten Mitt Romney wieder am Zug. Noch sind es zwei Monate bis die US Amerikaner über ihren neuen oder alten Präsidenten bestimmen sollen, doch schon jetzt werden im Wahlkampf alle politisch wichtigen Themen mehrmals durchgekaut, darunter auch die Energie- und Umweltpolitik.

Auf diesem Gebiet gehen die Meinungen der zwei Kandidaten komplett auseinander. Man ist sich zwar darüber einig, dass die USA sich energietechnisch nicht unabhängiger von Importen machen sollte, doch mit einer unterschiedlichen Herangehensweise wollen Obama wie auch Romney versuchen, die Wähler auf ihre Seite zu ziehen.

Präsident Obama ist allen Energiequellen nicht negativ gegenüber eingestellt. Jedoch ist er zumindest der Meinung, dass die erneuerbaren Energien unterstützungswert sind und ausgebaut werden sollten. Schließlich sind in seiner bisherigen Amtszeit in den USA hunderttausende Jobs in diesem Sektor entstanden und die Zahl der Projekte steigt. Das Ziel Obamas ist ganz eindeutig, noch vor China und Deutschland Weltmarktführer auf diesem Gebiet zu werden.

Der republikanische Kandidat Romney sieht in den umweltfreundlichen Energiequellen eher weniger Potenzial. Ihm sind die herkömmlichen Quellen wie Kohle oder Öl sehr viel wichtiger. Wind- sowie Sonnenenergie seien überschätzt und für ihn bedeutet der Begriff grüne Energie gleichzeitig kapitalintensiv und unfreundlich gegenüber Arbeitsplätzen, die seiner Meinung nach nur im Sektor von Gas, Kohle und Atomenergie entstehen können. Es ist also abzusehen, mit welcher Energiepolitik die USA in den kommenden Jahren rechnen kann. Je nachdem, für wen sich ihre Bürger im November entscheiden.

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