Weltweit eine Stunde Earth Hour ohne Licht

Erneuerbare Energien werden auf der ganzen Welt immer wichtiger. Dieser Tatsache wurde am Samstag weltweit ein Symbol gesetzt, und zwar mit der so genannten Earth Hour. Von 20.30 bis 21.30 Ortszeit schalteten alle großen Gebäude und Wahrzeichen vieler Städte auf der ganzen Welt das Licht aus. Ob New York, Berlin, Sydney oder London, die Städte blieben für eine Stunde lang dunkel.

Weder der Eiffelturm, noch der Big Ben, das Brandenburger Tor oder die Frankfurter Skyline wurden ausgelassen. Die Idee zur Earth Hour war vor etwa fünf Jahren im australischen Sydney entstanden, wo 2,2 Millionen Haushalte für eine Stunde das Licht ausschalteten. Diese symbolische Geste wurde mit den Jahren auf den Rest der Welt übertragen und inzwischen beteiligen sich 150 Länder unter der Koordination des WWF (World Wide Fund for Nature) am Earth Day. Auch in Deutschland fand das Projekt in diesem Jahr noch mehr Begeisterte als in den vergangenen Jahren.

Earth Hour Berlin

Am Brandenburger Tor fand eine zentrale Aktion statt, bei der Umweltschützer insgesamt 5000 blaue und grüne Kerzen entzündeten, um so unsere Erde nachzustellen. Doch auch das Brandenburger Tor, der Fernsehturm, das Hamburger Rathaus und die Hochhäuser von Frankfurt blieben für eine Stunde lang in absolute Dunkelheit getaucht.

Sogar ehemalige Kriegsländer wie Libyen oder der Irak beteiligten sich an der Aktion. UN Generalsekretär Ban Ki Moon zeigte sich begeistert und ließ verlauten: „Indem wir das Licht ausschalten, setzen wir ein Symbol für erneuerbare Energien weltweit. Die Energie der Zukunft muss sauber und bezahlbar sein.“ Auch in den kommenden Jahren wird man sich wahrscheinlich wieder weltweit an der Aktion beteiligen. Man kann nur hoffen, dass währenddessen auch im eigentlichen Leben mehr auf die Umwelt geachtet wird und erneuerbare Energien unterstützt werden.

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