Elektroautos im Kältetest

Alternative Antriebe sollen die Zukunft auf den Straßen bestimmen. Bisher haben sich Elektrofahrzeuge und Co zwar noch nicht durchgesetzt, doch wenn es nach Umweltschützern und Vertretern der Automobilindustrie geht, so soll es innerhalb der nächsten Jahrzehnte zu einem großen Umschwung in den Köpfen der Autofahrer kommen. Weg vom Verbrennungsmotor und hin zur Batterie.

Doch wie reagiert so eine Batterie eigentlich, wenn sie extremen Verhältnissen ausgesetzt ist. Deshalb hat Volvo sich nun dazu entschieden, Kältetests durchzuführen, um der Welt zu beweisen, dass ein Elektrofahrzeug auch unter Extrembedingungen funktionieren kann. Ob das eine wirklich gute Idee war? Denn schon schnell stellt sich heraus, dass ein entsprechendes Fahrzeug bei Minustemperaturen nur noch halb so weit fahren kann als normal. Die Batterien halten die extremen Minusgrade einfach nicht aus. Ständig müssen sie wieder aufgeladen werden und man schafft es kaum noch von einer Ladestation zur nächsten.

Wenn die Temperatur weniger als 15 Grad minus beträgt, so sollte das Auto sogar ständig an das Stromnetz angeschlossen sein, damit die Batterie temperiert werden kann. Wenn die Zellen der Batterie durchfrieren, dann kann es zu schweren Schäden kommen. Das heißt, dass man mit einem reinen Elektrofahrzeug beim jetzigen Stand der Technologie besser nicht die Garage verlassen sollte, wenn es draußen zu kalt ist. Wie sollen sich jedoch dann Autos dieser Art in nordischen Ländern durchsetzen, wo es den ganzen Winter über so kalt ist. Bis es hier zu einem Durchbruch des E-Autos kommen kann, muss demnach bei den Batterietechnologien noch einiges geschehen. Schließlich zehrt auch die Heizung gehörig an den Reserven, denn bei Minusgraden will der Fahrer ja nicht in einem ungeheizten Auto sitzen.

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