Energie sparen beim Waschen

An drei Tagen in der Woche ist es soweit: In deutschen Durchschnittshaushalten wird gewaschen. Angesichts der steigenden Strompreise geht das ganz schön ins Geld. Wer weiß, worauf er achten muss, kann jede Menge sparen. Darüber hinaus lassen sich die Kosten auch mit dem Kauf einer energiesparenden Waschmaschine deutlich reduzieren. 

Wunder der Technik

Die Zeiten, in denen der Verbrauch eines Elektrogeräts zweitrangig war, sind längst vorbei. Heute geben Energieeffizienzklassen Auskunft darüber, welche Kosten voraussichtlich auf Sie zukommen – und bilden damit in vielen Fällen eine Entscheidungsgrundlage. Energiesparende Waschmaschinen mögen zwar etwas teurer in der Anschaffung sein, dafür aber sind Sie auch wesentlich günstiger im Unterhalt.

Damit hat sich die Investition bereits nach kurzer Zeit amortisiert und das eigentliche Sparen kann beginnen. Wie hoch die Ersparnis dabei tatsächlich ausfällt, lässt sich pauschal nicht voraussagen und richtet sich nach den Umständen des Einzelfalls. Grundsätzlich gilt: Je größer der Unterschied zwischen den Energieeffizienzklassen, desto größer auch die finanzielle Entlastung. Achten Sie in jedem Falle darauf, ob Ihre Waschmaschine über ein besonders energiesparendes Programm verfügt. Damit wird der Waschgang noch günstiger.

Typische Fehlerquellen

Es sind nicht nur energiesparende Waschmaschinen wie z.B. von Siemens, die eine Reduzierung der Kosten bewirken können. Diese nämlich werden oftmals unnötig in die Höhe getrieben: In vielen Fällen führen mangelnde Kenntnisse zu einer fehlerhaften Bedienung. So sind zum Beispiel Waschtemperaturen von 95 Grad in der Regel gar nicht erforderlich – niedrigere Temperaturen tun der gewünschten Hygiene keinen Abbruch.

Bei geringen Verschmutzungen können sogar schon 30 oder 40 Grad ausreichend sein. Ein weiterer Fehler: Auf die Beladung der Trommel wird nicht geachtet. Galt zu Großmutters Zeit noch die berühmte Handbreite, die als luftiger Raum in der Maschine verbleiben sollte, sehen die Vorzeichen heute anders aus. Optimal ist eine volle Beladung mit leichtem Druck, bei Handtüchern darf es gerne auch ein wenig mehr sein.

Weitere Sparmaßnahmen

Mithilfe der bereits genannten Maßnahmen können Sie die größte Ersparnis erzielen. Dennoch helfen auch andere Regeln dabei, den Verbrauch zu senken. So sollten Sie zum Beispiel auf die richtige Dosierung des Waschmittels achten: Nehmen Sie zu viel davon, bremst der übermäßige Schaum die Kräfte der Maschine und reduziert die Waschwirkung. Wenn Sie Schmutzflecken bereits vor der eigentlichen Wäsche behandeln, ersparen Sie sich zudem einen zweiten Waschgang.

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