Energieeffiziente Küchengeräte: Geschirrspüler und Co

In deutschen Haushalten sind die Stand-by-Geräte die mit Abstand exzessivsten Stromfresser. Hierbei handelt es sich in erster Linie um Unterhaltungselektronik, die sich im Wohnbereich finden lässt. Besonders viele Schwachstellen lassen sich allerdings auch in der Küche finden, da hier ja gleich mehrere besonders energiehungrige Geräte auf engstem Raum zusammenkommen. Wir erklären, worauf man bei Kauf, der Installation und dem Gebrauch der Küchengeräte achten sollte.

Die richtige Anwendung von Kühlschrank, Geschirrspüler und Backofen

Der neue Kühlschrank, der Geschirrspüler und der Backofen wollen nach dem Kauf erst einmal richtig positioniert werden. Ein besonderes Augenmerk sollte man dabei auf den Kühlschrank legen, der selbstverständlich nicht unmittelbar neben einer Wärmequelle aufgestellt werden sollte. Stünde er direkt neben dem Ofen oder schlimmstenfalls an der Heizung, wäre der Energieaufwand für die Kühlung der Lebensmittel nur unnötig hoch.

Man sollte ihn zudem regelmäßig abtauen lassen, weil auch hier ansonsten Energie verschwendet würde. Fernerhin ist auf die Temperatur des Kühlschrankes und der Eisfächer zu achten, da bei unnötig niedrigen Temperaturen ebenfalls wertvolle Energie verloren geht. Was den Herd angeht, ist unbedingt darauf zu achten, dass man Töpfe auch wirklich nur die Kochflächen stellt, die der Größe des jeweiligen Kochgerätes entsprechen.

Wer wirklich Energie einsparen möchte, sollte für die Zubereitung der täglichen Speisen auch die Restwärme nutzen. Sie ginge ansonsten nach dem Abschalten des Ofens ganz einfach ungenutzt verloren. Hinsichtlich der Küchengeräte sind die sogenannten Energieeffizienzklassen ein sehr wichtiges Kriterium.

Die Energieeffizienzklassen – der Geschirrspüler als Umweltretter

Die meisten Verbraucher wissen zumindest, dass ein Gerät der Energieeffizienzklasse A beziehungsweise A+ oder A++ besonders sparsam ist. Doch was hat es eigentlich genau mit den Energieeffizienzklassen auf sich? Alle europäischen Hersteller von Elektrogroßgeräten sind verpflichtet, den Kunden über den Energieverbrauch des Produktes zu informieren beziehungsweise ein sogenanntes Energielabel an dem Gerät anzubringen. In der Küche wären das zum Beispiel neben den bereits angesprochenen Öfen und Kühlschränken vor allem auch die Geschirrspüler.

Energieeffiziente und damit auch umweltfreundliche Geräte sollen dem Kunden auf diese Weise schmackhaft gemacht werden. Die unmissverständliche Vorgabe besagt, dass diese Verbraucherinformation gut sichtbar auf dem Gerät platziert werden muss und keinesfalls versteckt werden darf. Neben den Angaben zum Stromverbrauch sollten je nach Geräteart auch andere Gebrauchseigenschaften, wie Wasserverbrauch, Geräuschentwicklung oder Fassungsvermögen, ablesbar sein.

Kühlschränke haben in dieser Beziehung in den letzten Jahren eine enorme Entwicklung durchgemacht. Waren die Geräte der Effizienzklasse A lange Zeit das Nonplusultra der Sparsamkeit, hinken sie heute den fortschrittlicheren Modellen der Klasse A+++ weit hinterher. Sie verbrauchen tatsächlich bis zu 70 Prozent weniger Strom!

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