Energiesparen im Home Office

Nicht nur, dass die heutigen Rechner wesentlich leistungsfähiger als früher sind, befinden sie sich auch länger in Betrieb. Das heißt, dass der Energieverbrauch eine wesentliche Rolle spielt. Denn hat man vor ein paar Jahren nur selten den Rechner genutzt, so läuft dieser heute fast rund um die Uhr. Vor allem auch dann, wenn man von daheim aus seiner Arbeit nachgeht.

Wichtig ist, dass man sich im Rahmen der Vorbereitung auf das Home Office Gedanken darüber macht, wie hoch der jährliche Stromverbrauch ausfallen wird. Denn die Kosten, die durch das Home Office entstehen, sind nicht zu unterschätzen. Vor allem dann nicht, wenn man ein paar Tipps und Tricks außer Acht lässt, wie man Strom und somit Geld sparen kann.

Stromanbieter vergleichen

Besitzt man einen leistungsstarken Computer, der erst wenige Monate alt ist, so liegen die jährlichen Stromkosten, wenn der PC sechs Stunden am Tag genutzt wird, bei 200 Euro. Nicht miteingerechnet: Peripheriegeräte wie Soundsysteme und Drucker sowie längere Phasen im Standby-Modus. Vor allem dann, wenn sich im Haushalt mehrere elektronische Geräte befinden, ist es wichtig, einen Blick auf den Stromverbrauch zu werfen. Denn wer Strom spart, der spart Geld.

Von den Stromkosten im privaten Haushalt werden mehr als 10 Prozent dem Computer zugerechnet – Tendenz steigend. Das heißt, es geht auch um die Frage, ob man einen Vertrag bei einem günstigen Stromanbieter hat. Aus diesem Grund ist es wichtig, im Vorfeld einen Vergleich anzustellen, welche Stromanbieter besonders günstige Tarife haben. Ein derartiger Vergleich kann online durchgeführt werden und dauert nur ein paar Minuten, kann aber enorme Einsparungen bringen.

Wer also viel mit dem Computer arbeitet, weil man etwa als Texter sein Geld verdient, als Grafiker tätig ist oder über Bitcoin Evolution handelt, so ist es auch wichtig, einen günstigen Stromversorger an seiner Seite zu haben.

Windows-Einstellungen anpassen

Neben der Frage, ob man einen Vertrag bei einem günstigen Stromversorger hat, geht es auch um die persönlichen Einstellungen. Zahlreiche Windows-Geräte verfügen über einen Energiesparmodus sowie den Ruhezustand. In beiden Fällen werden die aktuellen Sitzungen gespeichert; der Stromverbrauch wird aber drastisch reduziert. Beim Ruhezustand kommt es zu einer erheblichen Minimierung des Stromverbrauchs – verglichen mit dem Standby-Modus, liegt hier ein Verbrauchsersparnis im Bereich der 15 Watt vor.

Der Rechner kann im Energiesparmodus immer „aufgeweckt“ werden. Befindet sich der Computer im Ruhezustand, so kann es ein paar Augenblicke dauern, bis der Rechner wieder betriebsbereit ist. Jedoch sollte das bei neueren Computern kein Argument sein – denn auch hier steht der Rechner wieder nach rund 10 Sekunden zur Verfügung. Der Ruhezustand sollte daher dem Energiesparmodus vorgezogen werden, da hier wesentlich weniger Strom benötigt wird und man somit mehr Geld sparen kann.

Windows bietet zudem die Möglichkeit an, einen eigenen Energiesparplan einzurichten. Einfach auf „Energiesparplan“ in den Einstellungen klicken und den bestehenden Plan ändern oder einen neuen Plan festlegen.

Standby-Zeiten vermeiden

Wichtig ist, dass man unnötige Standby-Zeiten vermeidet. Denn ein klassischer Rechner verbraucht hier rund 15 Watt. Würde sich der Computer ein Jahr lang im Standby-Modus befinden, so würden in weiterer Folge Stromkosten von um die 40 Euro entstehen, wenn man davon ausgeht, dass der kwH-Preis 0,28 Euro beträgt. Jedoch ist der Standby-Modus nicht nur beim Computer zu verhindern – alle elektrischen Geräte sollten, wenn sie nicht in Betrieb sind, vom „Strom genommen“ werden.

Denn einige Netzteile verbrauchen sogar dann Strom, obwohl das Gerät abgeschaltet ist. Ein sehr geringer Verbrauch, der jedoch dennoch teuer werden kann, wenn man berücksichtigt, dass es mehr als ein oder zwei Geräte im Haushalt gibt. Aus diesem Grund sollte man sich eine Steckerleiste mit Kippschalter zulegen. So kann die Stromverbindung komplett gekappt werden. Einfach alle Geräte an die Steckerleiste hängen, die nicht ständig mit Strom versorgt werden müssen – mit einem Handgriff sind diese sodann alle vom Strom getrennt.

Besonders empfehlenswert sind Modelle mit einem sogenannten Überspannungsschutz. So kann man nicht nur den Stromverbrauch reduzieren, sondern in weiterer Folge die an der Steckerleiste hängenden Geräte vor Schäden durch Kurzschlüsse wie Blitzeinschläge schützen.

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