Energiewende für Hausbesitzer

Diskutiert wird über die Energiewende viel, seit diese vor zwei Jahren in Deutschland beschlossen wurde. Die Finanzierung, die Rollenverteilung, der Ausbau der erneuerbaren Energien und die steigenden Strompreise sind immer wieder ein Streitthema, doch wie man es auch dreht und wendet. Am Ende sind es doch die Umwelt und der Klimaschutz, die im Mittelpunkt stehen sollten. Dass zur Energiewende nicht nur der Ausbau der erneuerbaren Energien gehört, merken inzwischen vor allem bestehende und zukünftige Hausbesitzer, denn auch vor den Häusern und Wohnungen macht der Umstieg auf ein umweltfreundlicheres Energiekonzept keinen Halt. 

Eine Untersuchung des Marktforschungsinstitut TNS Infratest hat nun ergeben, dass sich immer mehr Hausbesitzer um Punkte wie Wärmedämmung und Isolierung kümmern. Insgesamt wurden bundesweit bei der Umfrage 2000 Personen befragt, die zwischen 2008 und 2011 selbst genutztes Wohneigentum erworben haben. Bei drei Viertel (71 Prozent) der Befragten stand die Wärmedämmung an erster Stelle bei der energetischen Ausstattung des Hauses. Die meisten Käufer legen inzwischen einen immer größeren Wert darauf, die Energieeffizienz ihres Hauses so gut wie möglich zu gestalten.

Auch die Modernisierung der Heizungsanlage spielt eine große Rolle, das gaben mehr als die Hälfte (55 Prozent) der Befragten an. Wärmeschutzverglasung sahen insgesamt 42 Prozent der Befragten als wichtig an. Wassersparende Maßnahmen und umweltverträgliche Baustoffe werden ebenso immer bedeutsamer. Es ist davon auszugehen, dass auch ohne festgelegte Bestimmungen in Zukunft immer größerer Wert auf die energetische Gebäudesanierung gelegt werden wird. Die meisten Hausbesitzer sind sich der Verantwortung bewusst, die sie mit einem Eigenheim haben und dass man sich auch in dieser Hinsicht an die Energiewende anpassen sollte.

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