Erhebung zum Thema Umweltbewusstsein

Mülltrennung, Energiesparen und der Bezug von Ökostrom sind alles Punkte, um die es in der kürzlich von Bundesumweltminister Altmaier in Berlin vorgestellten Studie zum Thema Umweltbewusstsein in Deutschland 2012 geht. Angesichts der deutschen Energiewende sind dies Themen, die die Öffentlichkeit immer öfter betreffen. Insbesondere der Bezug von Strom aus erneuerbaren Energien ist etwas, das in den kommenden Jahren für die Deutschen zur Normalität werden könnte, wenn die Atomkraftwerke, die noch in Betrieb sind, bis zum Jahr 2022 komplett abgeschaltet werden. 

Die Umfrage zeigt deutlich, dass sich die Menschen in Deutschland inzwischen sehr viel mehr Gedanken über den Bezug von grünem Strom machen als noch im Jahr 2010, als die letzte Erhebung dieser Art stattfand. Inzwischen bezieht jeder fünfte Deutsche Ökostrom. Vor drei Jahren hatte dieser Anteil noch bei nur acht Prozent gelegen. Insgesamt 12 Prozent der Befragten gaben an, schon einmal in erneuerbare Energien investiert zu haben und 35 Prozent gaben an, Umwelt- und Klimaschutz für das wichtigste Problem der heutigen Zeit zu halten. Dies rutscht damit auf den zweiten Platz hinter die wirtschaftliche Lage. 64 Prozent sind außerdem der Meinung, dass die Regierung mehr für den Umweltschutz tun sollte.

Was das Energiesparen angeht, sind die Zahlen jedoch überraschenderweise rückläufig. 2010 hatten noch 83 Prozent der Befragten angegeben, nicht benötigte Elektrogeräte und überflüssige Lichtquellen abzuschalten. Bei der aktuellen Befragung ist diese Zahl auf 74 Prozent zurückgegangen. Hierbei muss jedoch auch beachtet werden, dass die Umfrage stattfand, bevor die Erhöhung der EEG Umlage beschlossen wurde, die dazu führte, dass zahlreiche Energieversorger ankündigten, die Preise zu erhöhen.

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