Ernährungsweise von Männern schlecht für die Umwelt

Wer hätte gedacht, dass Männer eher zur Umweltverschmutzung beitragen als Frauen? Und dann auch noch nicht mal mit schnellen Autos oder dem Bau von Fabriken sondern durch ihre Ernährung. Laut einer Studie von Forschern aus Halle, ernähren sich Frauen sehr viel gesünder als Männer. Dass dieser gesunde Stil des Essens auch die Umwelt schont, hätte man vorher eigentlich nicht gedacht, doch Experten sind sich sicher, dass die Eindämmung der Klimaerwärmung schon sehr viel weiter fortgeschritten wäre, würden sich auch Männer anders ernähren. Sind also eigentlich die Männer schuld daran, dass die Polkappen schmelzen? An sich ein äußerst absurder Gedanke, was ist also genau dran an den Behauptungen der Experten?

Männer essen eher Fleisch und Wurst, Frauen eher Obst und Gemüse. So sieht das durchschnittliche deutsche Ernährungsmuster der verschiedenen Geschlechter aus. Forscher sind der Meinung, dass sich das Essverhalten der weiblichen Bürger positiv auf den Treibhauseffekt und den Flächenbedarf auswirkt. Wenn auch die Männer mehr Obst und Gemüse essen würden, so könnte eine Fläche von etwa 15.000 Quadratkilometern eingespart werden, die jetzt zur Haltung von Vieh genutzt wird. Diese Fläche entspricht in etwa der Größe von Schleswig-Holstein.

Doch die Fläche an sich ist noch gar nicht das entscheidende. Am wichtigsten ist die Eindämmung der Treibhausgase. Wenn Mann eher auf Fleisch verzichtet, so reduziert sich auch der Ausstoß von Treibhausgasen um rund 15 Millionen Tonnen, der von Ammoniak um 60.000 Tonnen. Wie jetzt berechnet wurde, so wird der Anteil der Ernährung am Treibhauseffekt in Deutschland auf etwa 20 Prozent geschätzt. Das ist kein geringer Anteil und auf jeden Fall mehr, als es sich die meisten vorstellen können. Im Falle von Ammoniak ist der Nahrungsmittelverbrauch sogar für 95 Prozent aller Emissionen verantwortlich. Ein Appell an die Männer also: Esst mehr Obst und Gemüse, dann schmelzen auch nicht die Polkappen.

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