Erneuerbare Energien interessanter gestalten

Die Energiewende in Deutschland wurde nun schon vor einem guten Jahr beschlossen. Doch für viele Deutsche ist das Wort Energiewende oder die erneuerbaren Energien eben nur etwas Theoretisches, worüber sie jeden Tag in der Zeitung lesen können. Windparks stellt man sich ganz nett vor, solange sie nicht direkt vor der eigenen Haustür stehen und ansonsten möchte man mit dem ganzen Zeug aber eigentlich nicht persönlich etwas zu tun haben, es sei denn es dreht sich um die Solarmodule auf dem Hausdach des Nachbarn.

Da die Energiewende und die erneuerbaren Energien aber zu den wichtigsten Punkten der heutigen Politik gehören, muss ein Mittel gefunden werden, um sie auch der Bevölkerung geläufiger zu machen und viele darüber aufzuklären, dass die Energiewende für Deutschlands Zukunft unabdingbar ist.

Zu diesem Thema haben sich Studenten des Bachelor Studiengangs „Geoinformation und Kommunaltechnik“ an der Fachhochschule Frankfurt am Main Gedanken gemacht. Sie haben den „ErneuerPark“ entworfen und über Strategien nachgedacht, wie erneuerbare Energien für den gemeinen Bürger interessant werden können. Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel das Herausschmücken einer Windmühle. Die Dinger pflastern zwar schon die ganze Landschaft zu und jeder weiß, wie sie aussehen, doch direkt etwas damit anfangen kann niemand. Wie wäre es also mit einem Restaurant auf einem Windrad, möglichst mit Aussichtsplattform und Kletterwand?

Auch die Solarenergie könnte für das Interesse der Bevölkerung aufgewertet werden. Für die Kleinen wäre das zum Beispiel ein Labyrinth aus Solarmodulen oder Tretboote, die mit Solarenergie betrieben werden. Ein weiterer Vorschlag wäre ein Solardach über einem Autobahnabschnitt oder eine Obstwiese, auf der auch Solarbäume wachsen. Die Palette an Ideen ist groß, welche von ihnen in die Realität umgesetzt werden, wird sich zeigen.

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