Geschlossene Umweltfonds: Zum Wohl der Natur

Die Ablösung der fossilen Brennstoffe als Energiequelle ist eines der wichtigsten Themen unserer Zeit. Alternative Methoden zur Energiegewinnung müssen weiter entwickelt, die Infrastruktur dafür ausgebaut und die Kapazität erhöht werden. Geschlossene Umweltfonds sind ein probates Mittel, den Bau von Solarkraft-, Windkraft-, Geothermie- und Wasserkraftanlagen zu finanzieren.

Umweltfonds zur Projektfinanzierung

Mit einer direkten Unternehmensbeteiligung sorgen Anleger für die Bereitstellung des Eigenkapitalanteils, den ein geschlossener Umweltfonds benötigt, um die geplanten Projekte mit Fremdmitteln ausfinanzieren zu können. Ist die geplante Quote erreicht, wird der Fonds geschlossen und steht so nicht mehr zum Kauf zur Verfügung.

Der Anteil des Fremdkapitals gibt Anlegern schon einen ersten Hinweis darauf, wie solide die Finanzierung aufgestellt ist. Je weniger fremdfinanziert werden muss, desto besser. Eine Unternehmensbeteiligung an einem Umweltfonds kann eine Laufzeit zwischen acht und 15 Jahren haben und während der Laufzeit jährliche Ausschüttungen generieren.

Anleger sollten sich darüber im Klaren sein, dass während der Laufzeit ein Verkauf der Anteile nur auf eigene Initiative auf einem Zweitmarkt möglich ist. Die Erlöse aus diesen Fonds gelten als Einnahme aus gewerblicher Tätigkeit und unterliegen der Einkommenssteuer, auf der anderen Seite können Abschreibungen geltend gemacht werden.

Der Umwelt helfen und Geld verdienen

Geschlossene Umweltfonds investieren in den Bau und den Betrieb von Anlagen zur alternativen Energiegewinnung, wie beispielsweise Solarparks oder Geothermie-Kraftwerke, und profitieren dabei von staatlichen Förderungen, die teilweise als Bürgschaften oder Garantien bei der Finanzierung, aber auch als garantierte Stromvergütung während des Betriebes gewährt werden.

Zur Verfügung stehen dabei Fördermittel aus der EU, den einzelnen Ländern und Regionen, was sich natürlich positiv auf die Erträge aus Umweltfonds auswirkt. Angesichts der großen Bemühungen der EU, den Anteil der erneuerbaren Energien stetig zu steigern, um im Jahr 2020 21 Prozent des Energiebedarfs decken zu können, ist auch keine gravierende Änderung in den Fördermaßnahmen zu erwarten.

Die Höhe der garantierten Einspeisevergütung wird zwar jährlich gesenkt, allerdings profitieren die Umweltfonds auch von den gesunkenen Preisen für die Anlagen zur alternativen Energiegewinnung.

Beteiligung für die Umwelt

Mit einer Beteiligung an einem geschlossenen Umweltfonds können Anleger eine sehr interessante Rendite erzielen, zusätzlich von Abschreibungen profitieren und am wirtschaftlichen Erfolg von ökologisch sinnvollen Kraftwerken teilhaben.

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