Greenpeace: 80-prozentige Energieversorgung durch erneuerbare Energien bis 2050 möglich

Einer neuaufgelegten Studie von Greenpeace, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und dem Europäische Dachverband der Industrie für Erneuerbare Energien (EREC) zu Folge, ist eine weltweite Energieversorgung durch regenerative Energien bis 2050 durchaus realistisch. Die Ergebnisse der Studie „Energie [R]evolution: Ein nachhaltiger Weltenergieausblick“  zeigen außerdem, dass mit der allmählichen Umstellung von gefährlichen und umweltschädigenden Energieträgern wie Öl, Kohle oder Atomkraft auf erneuerbare Energien, ein Rückgang der CO2-Emissionen um 80 Prozent einhergeht.

Die Stromversorgung könnte bis 2050 global sogar zu 95 Prozent durch regenerative Energien gewährleistet werden. Die vorgelegte Studie berücksichtigt dabei auch den weltweit steigenden Energiebedarf. Auch wirtschaftlich scheinen sich die erneuerbaren Energien als besonders zuverlässig und vielversprechend zu erweisen. Dass die Windbranche trotz Finanzkrise um mehr als 41 Prozent zulegen konnte spricht für sich. Bis 2030 könnten in der erneuerbaren Energiebranche bis zu 8,5 Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen werden, 1 Million davon allein in Deutschland.

Greenpeace nutzte die Gunst der Stunde, um die Regierungen weltweit dazu aufzurufen auf das Wachstum der regenerativen Energien zu setzen.

Sven Teske, Energieexperte bei Greenpeace International sagte dazu: „Unser Energiekonzept führt zu mehr Versorgungssicherheit. Es macht unabhängig von stark schwankenden Weltmarktpreisen für Öl, Gas und Kohle sowie deren umweltzerstörende Förderungen. Die BP-Katastrophe im Golf von Mexiko ist eine Folge falscher Energiepolitik.“ und „In Menschen und Arbeitsplätze zu investieren statt in Brennstoffe, zahlt sich mehrfach aus: es schützt das Klima, spart Anpassungskosten und nutzt der Wirtschaft.“

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