Greenpeace versucht Ölbohrungen in Alaska zu stoppen

Greenpeace hat eine neue Aktion gegen Ölbohrungen initiiert. Zwei Eisbrecher, die auf dem Weg nach Alaska waren, um dort für Shell an Bohrungen beteiligt zu werden, wurden von Aktivisten der Umweltschutzorganisation im Hafen von Helsinki geentert. Ausgelöst wurde die Aktion durch die Diskussion um die Suche nach Öl in der Arktis, von der sich die großen Konzerne immense Erfolge versprechen. Die Umweltschützer dagegen sind von dem Vorhaben ganz und gar nicht begeistert und tun alles, um die Bohrungen zu stoppen.

Die Arktis verfügt über eine große Menge an Öl- und Gaslagern, die noch nicht ausgebeutet worden sind. Aus diesem Grund haben sich die großen Konzerne, so wie beispielsweise Shell, in den vergangenen Jahren in Richtung Norden orientiert. Für diese Zwecke hat das Unternehmen Shell zwei Schiffe gechartert, die eine Bohrstelle in Alaska von Eis freihalten sollen, so Greenpeace. Der Kampf um die Suche nach Öl in den Gewässern Alaskas geht bereits seit einigen Jahren. Shell versucht noch immer, eine endgültige Genehmigung durch die US Regierung zu bekommen, die es dem Konzern ermöglichen würde, in den vergleichsweise flachen arktischen Gewässern des US Staates nach Öl zu bohren.

Was die Umweltschützer am meisten stört, ist die Tatsache, dass Shell nichts anderes als Profit im Kopf hat. Die Umwelt scheint dabei herzlich unwichtig zu sein. Wenn es zu einem ähnlichen Unglück wie im Golf von Mexiko kommen sollte, dann wäre das einmalige und empfindliche Ökosystem der Arktis einer unabwendbaren Zerstörung ausgesetzt. Dies versuchen die Aktivisten nun mit ihrer Aktion gegen den Konzern zu verhindern. Durch die verschiedensten Initiativen hatte Greenpeace in den vergangenen Monaten auf sich aufmerksam gemacht, wie bei einem Übergriff in Neuseeland Ende Februar. Hier wurde ein Bohrschiff geentert, das ebenfalls Teil eines arktischen Bohrprojekts werden sollte. Nach der Aktion wurde durch ein US Gericht entschieden, dass der Organisation ein ähnliches Unterfangen in US Gewässern nicht erlaubt sei. Auf dem Weg in die USA gibt es für Greenpeace jedoch noch eine Menge Anlaufpunkte, wo sie ihre Chance für den Protest gegen die Ölkonzerne nutzen können, so wie man jetzt in Helsinki sehen konnte.

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