Grüne Energie verschenken?

Jedes Jahr im Dezember geht es wieder los. Die Straßen sind überfüllt, die Geschäfte platzen aus allen Nähten und während die Einkaufstüten voller und die Geldbörsen dünner werden, rückt der Heilige Abend näher. Mit dabei ist auch immer die große Frage: Was soll man schenken? Für die Eltern ist es komischer Weise immer am schwierigsten, was man ihnen schenken soll, obwohl man sie am längsten kennt. Aber auch bei anderen Familienmitgliedern hat man Schwierigkeiten, ein passendes Geschenk auszusuchen. Warum verschenken Sie dieses Jahr nicht einfach etwas, das für die Zukunft ist, langlebig, voll im Trend, jedem gut steht und dabei noch die Umwelt und den Geldbeutel schont. Verschenken Sie grüne Energie.

Ohne Schleife kein Geschenk?

Natürlich können Sie die grüne Energie an sich nicht einpacken. Aber Sie könnten zum Beispiel für Ihre Eltern einen Ökostrom-Anbieter ausfindig machen und einen Stromtester schenken. Mit einem Check durch einen Profi erkennt man schnell, wo man mehr sparen kann und wie man das Haus oder die Wohnung sinnvoll umbauen oder umstrukturieren kann. Auch das kann man schenken. Oder wie wäre es mit einem Gutschein für eine bestimmte Anzahl Kilowatt durch Ökostrom? Eine eigene kleine Solaranlage? Ein Regenwasseraufbereiter? Eine Anleitung für den eigenen Gartenbau?

Die Energiewende beginnt in den Köpfen

Die Vorschläge sind nur kleine Hinweise, wie man auch Weihnachten ökologisch verbringen kann. Man kann aber auch schon die Vorbereitung so neu gestalten, indem man zum Beispiel nicht für jedes Geschenk mit dem Auto in die Stadt fährt, recycelbares Geschenkpapier verwendet, keine zig Plastiktüten mit nach Hause schleppt, sondern lieber einen Beutel aus Leinen immer dabei hat und beim Kauf darauf achtet, keine Werke aus Kinderarbeit, aus Regenwaldholz oder auf Produkte aus Mulesing-Wolle verzichtet. Denn die Energiewende beginnt in den Köpfen und beim Umweltschutz. Dazu gehört eben auch ökologisches Denken und der Tierschutz.

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