Jobschwund im PV-Bereich

Entgegen aller Kritik an den erneuerbaren Energien, hat die Branche in den letzten Jahren für eine Vielzahl an neuen Jobs gesorgt. Den Höchststand erreichte der EE-Sektor im Jahr 2012, als etwa 400.000 Menschen in diesem Bereich tätig waren. Seitdem ist leider ein Negativtrend zu beobachten, was nicht zuletzt an der Novelle des EEG liegt.

2014 waren demnach nur noch rund 355.000 Personen in der EE-Branche tätig, so Zahlen einer Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) die im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums erstellt wurde.

Solarenergie und Bioenergie am stärksten betroffen

Den stärksten Einbruch an Arbeitsplätzen verbuchen die Bereiche Solarenergie und Bioenergie. Beide Energieträger mussten im Zuge der letzten EEG-Novelle herbe Einbußen bei der Förderung hinnehmen. Die Photovoltaikbranche musste massiv Jobs abbauen.

So sank die Beschäftigtenzahl im PV Bereich von 56.000 Mitarbeitern in 2013 auf 38.300 in 2014. Insbesondere das weiterhin boomende Auslandsgeschäft und die Wartung und der Betrieb der Anlagen konnten verhindern, dass noch mehr Arbeitsplätze gestrichen wurden. Im Bereich Komponentenherstellung und Installation sind die Beschäftigtenzahlen drastisch zurückgegangen.

Viele Arbeitsplätze gibt es nur noch in der Bestandpflege, denn im Bereich „Wartung und Betrieb“ sind die Beschäftigtenzahlen noch steigend. Im Bioenergiesektor führte die EEG-Novelle zu massenhaften Insolvenzen. Die Beschäftigtenzahl sank allerdings bisher nur relativ gering. So waren 2013 rund 126.000 Personen im Biomassebereich beschäftigt und 2014 noch rund 120.000.

Windkraft noch auf guten Pfad

Die Windenergie ist bisher noch nicht vom Negativtrend erfasst. Im Gegensatz zu den beiden anderen Branchen, wurden im Windenergiesegment sogar neue Mitarbeiter eingestellt. Dies liegt vor allem auch daran, dass die Windkraft in der Förderung keine derartigen Einbußen verkraften musste. Insbesondere die Offshore-Windenergie wird weiterhin gut gefördert.

Durch den Anstieg der Investitionen in den Windenergiesektor konnte der Rückgang von Investitionen in die anderen Sektoren bislang ausgeglichen werden. Für 2015 erwarten Experten allerdings ein deutlich durchwachseneres Bild, insbesondere da die Onshore Windkraft weniger Förderung erhält und dadurch die Ausbauzahlen zurückgehen werden. Dies wiederrum wird dazu führen, dass Arbeitsplätze im Anlagenbau verloren gehen.

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6 Comments

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