Energiesparhäuser: die KfW Bank als Förderer und Finanzierer

Energiesparhäuser sind nicht nur auf Grund ihrer Effektivität, Umweltfreundlichkeit und günstigen Unterhaltskosten sehr interessant für Bauherren, sondern auch wegen der vielfältigen Finanzierungsmöglichkeiten die zur Verfügung gestellt werden. Die meisten Bauherren kennen jedoch nur die KfW Bank als starken Partner während des Bauvorhabens, daneben gibt es aber noch eine Vielzahl anderer Fördermöglichkeiten, die von jedem genutzt werden sollten. Nachfolgend sollen einige Fördermöglichkeiten einmal etwas genauer vorgestellt werden.

Die bekannte KfW Bank als starker Partner

Die bekannteste Fördermöglichkeit bietet die bundeseigene KfW Bank, dessen Name für Kreditanstalt für Wiederaufbau steht. Insbesondere Bauherren die auf Energieeinsparung setzen können durch die KfW Bank profitieren. Die KfW Bank hat es sich zum Ziel gemacht, Energiesparhäuser durch günstige Finanzierungskredite zu fördern. Dabei liegen vor allem die Zinsen für die Finanzierungsbeträge weit unter denen normaler Baukredite. Die Zinsbeträge sind dabei abhängig von der Energieeffizienz des zu entrichtenden oder des zu sanierenden Hauses. Neben den günstigen Konditionen bietet die KfW Bank gleichzeitig Kreditzuschüsse, welche ebenfalls von der Energieeffizienz abhängig sind. Abhängig von der Höhe der erreichten Energieklasse löscht die KfW Bank direkt im Voraus Teile des Kredites.

Auch die Länder beteiligen sich

Neben der KfW Bank bieten auch die Bundesländer einige Förderprogramme. Diese sind in der Regel für Familien konzipiert und sollen energiebewusste Bauherren belohnen. Daneben können natürlich auch Singlehaushalte auf die Förderprogramme zurückgreifen. Die Höhe und die Art der Fördermöglichkeiten durch die Länder ist dabei von dem Bundesland abhängig, in dem das Bauvorhaben geplant ist. Als Beispiel kann an dieser Stelle die Hamburger Wohnungsbaukreditanstalt genannt werden, welche den Bau von Energiesparhäusern mit 130 Euro bis 240 Euro pro Quadratmeter fördert.

Kommunen machen sich für Ihre Einwohner stark

Neben den Ländern bieten auch einzelne Kommunen tatkräftige Unterstützung bei der Errichtung oder der Sanierung von Energiesparhäusern. Auch hierbei ist die Art der Förderung von der einzelnen Kommune abhängig. Die Finanzierungsförderung kann dabei bis zu mehrere Tausend Euro betragen. Die Anträge auf eine Förderung erhalten die Bauherren bei der Stadt- oder der Gemeindeverwaltung.

Steuern sparen beim Bau des Energiesparhauses

Neben den genannten Fördermöglichkeiten durch die KfW Bank, die Länder und der Kommunen besteht auch die Möglichkeit die Kosten für Handwerkertätigkeiten steuerlich abzusetzen. Die Handwerkerrechnungen dürfen dabei jedoch nicht mehr als 1.200 Euro betragen. Diese Möglichkeit gilt allerdings nur für Hausherren, die ein bereits bestehendes Haus sanieren wollen. Neubauten sind hier nicht inbegriffen.

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