Kritik an Panikmache vor Energiewende

Wenn in den vergangenen Wochen und Monaten in den Medien über die Energiewende in Deutschland berichtet wurde, dann waren die Meldungen meist negativ eingefärbt. Es geht fast immer nur um die Finanzierung der Energiewende, die steigenden Strompreise für die Verbraucher durch die EEG Umlage, die Bevorzugung von stromintensiven Unternehmen und den Verlust der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen allgemein. Die positiven Neuigkeiten lassen währenddessen auf sich warten und so mancher fragt sich jetzt schon, warum man die Energiewende überhaupt ins Rollen gebracht hat, wenn scheinbar nur Negatives daraus entstehen kann.

Umweltverbände warnen davor, dass sich eine solche Haltung langsam aber sicher bei den Deutschen einschleicht. Schließlich sei die Energiewende noch immer als ein begrüßenswerter Schritt der Bundesregierung zu betrachten, die auf lange Sicht nicht nur die Atomkraft sondern auch klimaschädigende Quellen der Energieerzeugung aus Deutschland verschwinden lassen soll. Panikmeldungen wie mögliche Black Outs und Versorgungsengpässe im Winter seien da völlig fehl am Platz, denn noch sind schließlich längst nicht alle Atomkraftwerke abgeschaltet und da es bisher ebenfalls noch zu keinem Problem in dieser Hinsicht gekommen sei, wird die Schwarzmalerei langsam lächerlich.

Wenn das EEG Gesetz mit Augenmaß umgebaut würde, wären auch die finanziellen Sorgen und die steigenden Stromkosten für die Verbraucher bald kein Problem mehr, so der Deutsche Naturschutzring. Zudem müssten die Bürger des Landes langsam anfangen, energieeffizienter zu leben. Wer nicht den ganzen Tag das Licht brennen lässt und mit offenem Fenster heizt, wird bald feststellen, dass sich die Energiekosten ganz von alleine reduzieren, selbst bei steigenden Strompreisen.

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