Leichte Preissteigerung bei Pellets

Viele Haushalte werden umstrukturiert und umgebaut, damit mit Pellets geheizt werden kann. Nun sind die Preise laut DEPV um rund 1,4 Prozent gestiegen und belaufen sich nun auf 235,99 Euro pro Tonne. Das bedeutet umgerechnet, dass eine Kilowattstunde rund 4,81 Cent kostet. Damit ist das Heizen mit Pellets ganze 30 Prozent günstiger als mit Erdgas und sogar um 44 Prozent günstiger als mit Heizöl! Der Umbau einer Heizanlage scheint also zunächst kostenaufwendig zu sein, wird sich aber mit der Zeit auszahlen. Denn der Anstieg der Preise ist saisonal gedingt. Hinzu kommt, dass man im Süden von Deutschland günstiger Pellets kaufen kann.

Im Osten ist das heizen teurer

Wer also im Süden von Deutschland mit Pellets heizt, zahlt rund 235,57 Euro pro Tonne Pellets. In der Mitte Deutschlands zahlt man gut 248,15 Euro die Tonne und im Osten sind es ganze 243 Euro pro Tonne Pellets. Daraus ergibt sich dann der entsprechende Durchschnittspreis für Deutschland. Dabei handelt es sich zudem zum Qualitätspellets. Wie bei jedem Rohstoff, der vertrieben wird, kann man unterschiedliche Qualitäten wählen, die sich natürlich auf das Heizverhalten auswirken. Das bedeutet auch hier, dass man mehr bekommt, wenn man weniger zahlte, allerdings auch mehr kaufen muss.

Überregionale Lieferer?

Je nachdem, wo man wohnt, kann man Glück haben, dass man nahe eines Pellet-Werkes in Baden-Württemberg wohnt und einen überregionalen Lieferer beauftragen kann. Doch die meisten Verbraucher setzen auf weitaus mehr, als auf möglichst günstige Pellets. Denn wie oben bereits beschrieben, lohnt sich ein Umbau der Heizungsanlage in jedem Fall. Dauerhaft gesehen spart man also bares Geld, unabhängig davon, in welcher Region Deutschlands man wohnt. Wer plant, ein Haus zu bauen, sollte also dabei einkalkulieren, eine der neuen Heizungsanlagen bauen zu lassen, um langfristig einen möglichst großen Gewinn daraus erzielen zu können und die Umwelt sowie den Geldbeutel zu schonen.

Tags
Back to top button
Close
Close