Marokko und Deutschland schließen Energiepartnerschaft

Erneuerbare Energien werden weltweit immer wichtiger, denn nicht nur in der EU besteht in den kommenden Jahrzehnten das Ziel, den CO2 Ausstoß zu verringern und so den Klimawandel einzuschränken. Angesichts der stetig wachsenden Umweltverschmutzung durch CO2 Emissionen ist dies ein wichtiger Schritt. Länder wie Deutschland oder die Schweiz gelten hierbei als große Vorbilder, denn in beiden Ländern ist die so genannte Energiewende bereits beschlossene Sache und die Förderung sowie der Ausbau der erneuerbaren Energiequellen nehmen ihren Lauf.

Dabei ist es für viele Staaten auch wichtig, Partnerschaften miteinander einzugehen, so dass Expertise ausgetauscht werden kann und man bei Projekten finanziell und wirtschaftlich zusammen arbeiten kann. Eine solche Partnerschaft sind nun auch Deutschland und Marokko eingegangen. Erst vor kurzem unterzeichneten Bundewirtschaftsminister Rösler und der marokkanische Minister für Energie, Bergbau, Wasser und Umwelt, Fouad Douiri, eine gemeinsame Absichtserklärung. Im Zentrum dieser Partnerschaft stehen der Ausbau der erneuerbaren Energien und die politische Flankierung des Desertec Vorhabens. Marokko gilt unter den nordafrikanischen Ländern als Pionier auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien.

Bundeswirtschaftsminister Rösler äußerste sich nur positiv über die zukünftige Verbindung zwischen den beiden Ländern. Marokko ist ein Land mit extrem guten Bedingungen für Solar- als auch Windkraft und stellt mit den existierenden Stromleitungen nach Europa einen idealen Partner für Deutschland dar. Aus Deutschland hingegen kommt ein großes Expertenteam bestehend aus deutschen Technologieunternehmen, wovon wiederum Marokko und auch das Desertec Projekt profitieren können. Beide Länder haben es mit dieser Partnerschaft also äußerst gut getroffen.

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