Neue Sanktionen gegen Nordkorea

Wieder einmal gibt es Ärger mit Nordkorea.  Nachdem in der vergangenen Woche der Start einer Langstreckenrakete gescheitert war, da diese nach wenigen Minuten zerbrach und ins Meer stürzte, gibt es wieder Diskussionsstoff zwischen Pjöngjang und den USA. Nachdem die Vereinigten Staaten von dem Test der Langstreckenrakete erfahren hatten, stoppten sie umgehend die Lebensmittelhilfen, die sie Nordkorea zuvor versprochen hatten.

Um Unterstützung bei der Lebensmittelversorgung zu bekommen, hatten die beiden Staaten jedoch zuvor vereinbart, dass Nordkorea keine Langstreckenraketen mehr austesten dürfe. Nach eigenen Angaben wollte das Land nur einen Wettersatelliten ins All bringen, doch die westliche Welt ist sich nicht sicher, ob es sich dabei nicht um einen unzulässigen Test für das nordkoreanische Atomprogramm gehandelt haben könnte.

Pjöngjang bestreitet dies, versteht aber auch nicht, warum die USA ihre Hilfe zurückzieht. Eine japanische Nachrichtenagentur berichtet, dass Nordkorea bis zum Start der Rakete davon ausgegangen war, dass dieser die Lebensmittellieferungen der USA in keinem Fall beeinträchtigen würde.

Länder wie Japan, China, Südkorea und die USA betrachten dieses Statement als Provokation von nordkoreanischer Seite aus. Die internationale Kritik an dem Test der Rakete ist hoch, denn von allen Seiten befürchtet man, das Land in Ostasien könnte sein Atomprogramm weiter ausbauen und so seine Nachbarländer gefährden oder sogar eine Rakete bis nach Alaska schießen.

Empörung machte sich zudem breit, nachdem Nordkorea verkündete, nach dem Fehlstart an einer noch größeren Rakete arbeiten zu wollen. Auch die Rückkehr von Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) lehnt das Land angeblich ab. In Folge dieser Geschehnisse hat der UN Sicherheitsrat die Sanktionen gegen das Land deutlich verschärft.

Die Sanktionsliste war nach den Atomtests der Jahre 2006 und 2009 erstellt worden und soll nun erweitert werden, sollte sich Nordkorea nicht dazu entschließen, sein Atomprogramm aufzugeben. Der Rest der Welt wolle mit Provokationen dieser Art nicht mehr leben und diese auch nicht dulden, so US Außenministerin Hilary Clinton.

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