Sparen beim Strompreis

Die meisten Menschen haben es inzwischen selbst bemerkt: In den letzten Jahren sind die Strompreise enorm angestiegen. Der Grund dafür ist nicht nur, dass heutzutage vermehrt Elektronik im Haushalt genutzt wird – wie beispielsweise Computer oder auch Spielkonsolen – ebenfalls sind auch wirtschaftliche Gründe ein Faktor, der vieles ausmacht.

Im Durchschnitt verbraucht ein Single-Haushalt rund 1950 KWh im Jahr, eine vierköpfige Familie hingegen schon 5000 kWh. Viele fragen sich, ob man die hohen Strompreise so hinnehmen muss. Fest steht, dass man jederzeit selbst in der Hand hat, wie viel Strom man wirklich verbraucht – und nicht zuletzt ist auch ein Wechsel zu einem Anbieter eine oftmals gar nicht so verkehrte Lösung.

Tipps zum effektiven Strom sparen im eigenen Haushalt

Seit die so genannte Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung in den späten 1990er-Jahren erlassen wurde, steht fest, dass neue Elektrogeräte alle in eine spezielle Energie-Effizienzklasse eingeteilt werden müssen.

Früher noch existierte eine Kennzeichnung von A bis G, heute wird fast nur noch A und B im Handel angeboten, da sich alles andere fast nicht mehr verkaufen ließ. B-Geräte benötigen demnach noch immer am meisten Energie, daher sollte stets A – oder auch eine Oberkategorie, wie A+ oder gar A++ – für maximale Effizienz gewählt werden. Wer auch energiesparende Geräte setzt, kann seine Stromkosten drastisch reduzieren.

Nicht zuletzt sorgen auch Steckdosenleisten, an die sämtliche elektronische Geräte in einem Raum gekoppelt werden und die man abends mit einem Klick abschalten kann, dafür, dass die Rechnung künftig nicht mehr so hoch ausfällt. Denn auch Geräte im Standby-Modus verbrauchen Energie, die sich langfristig zu einer beachtlichen Summe anhäuft.

Der Wechsel zu einem anderen Stromanbieter – so geht’s

Viele denken, ein Wechsel zu einem anderen Stromanbieter sei aufwändig und kompliziert. Dies ist jedoch vollkommen falsch, denn man muss sich kaum selbst um etwas kümmern. Wichtig ist jedoch, vor einem Wechsel einen sorgfältigen Vergleich durchzuführen. Im Internet existieren gute Vergleichsportale, auf denen man einen guten Überblick über den aktuell preiswertesten Anbieter in der eigenen Region findet.

Die Stromanbieter vergleichen macht also Sinn. Möchte man dann wirklich wechseln, muss man lediglich einen Vertrag mit dem neuen Anbieter abschließen. Der neue Versorger kündigt dann automatisch den alten Vertrag. Man selbst bekommt vom eigentlichen Wechsel nichts mit, denn der Übergang vom einen zum anderen Versorger erfolgt komplett nahtlos. Lediglich am Preis wird sich einiges ändern: Auch wenn ein neuer Anbieter nur wenige Cent günstiger ist, so wird sich der Wechsel auf lange Sicht hin, deutlich bezahlt machen.

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