Tipps für den Alltag: Mit wenig Sprit möglichst weit kommen

Strom und Wärme. Über diese beiden Endenergieträger hört man in Bezug auf klimafreundliche Energiebereitstellung viele Vorschläge, Maßnahmen und aktuelle Beispiele. Doch ein Endenergieträger, welcher immerhin ein Fünftel der deutschen Emissionen am Treibhausgas Kohlenstoffdioxid verursacht, bleibt allzu oft außen vor. Die Mobilität. In Deutschland entstehen durch den Verkehr, vor allem im Bereich von Personenkraftwagen, jährlich 170 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid. Seit Jahren ist kaum eine bedeutsame Trendwende erkennbar. Dabei ist es nicht notwendig vollständig auf das Auto zu verzichten. Schon einige kleinere Dinge können die Treibhausgasbilanz im Bereich der Mobilität deutlich verbessern.

Umstellen auf eine sparsame Fahrweise

Es gibt ein breites Angebot an Kursen, bei denen auch langjährige Autofahrer noch etwas dazu lernen können und zwar wie sie sparsamer fahren. Mit einem optimal angepassten Fahrstil lässt sich neben Treibhausgasen auch bis zu 25 Prozent Kraftstoff einsparen, so besagen es Daten des Umweltbundesamtes. Die goldenen Regeln dabei, niedertourig fahren und starkes Beschleunigen und Abbremsen vermeiden. Wer 15.000 Kilometer im Jahr unterwegs ist und dabei im Schnitt 8 Liter verbraucht, kann bei den derzeitigen Benzinpreisen bis zu 500 Euro sparen und 700 Kilogramm Kohlenstoffdioxid vermeiden. Zudem spart auch ein richtig aufgepumpter Reifen Emissionen und Geld. So kann man mit dem richtigen Reifendruck bis zu 84 Euro und 140 kg Kohlenstoffdioxid im Jahr einsparen.

Der richtige Reifen für weniger Reibungsverluste

Sogenannte Leichtlaufreifen vermindern den Rollwiderstand des Autos und senken daher den Kraftstoffverbrauch zusätzlich. In Kombination mit Leichtlaufölen die den Reibungswiderstand des Motors reduzieren, lassen sich 6 Prozent Kraftstoffverbrauch einsparen. Weitere Tipps für ein umweltfreundliches Autofahren sind zudem das Vermeiden unnötiger Lasten, wie beispielsweise Dachgepäckträger, sowie den Motor zu lang im Leerlauf an zu lassen. Schon bei einer Wartezeit von 30 Sekunden hat der Motor im Leerlauf mehr verbraucht als bei einem Neustart. Daher, falls es auf dem Weg zur Arbeit Ampeln mit langen Rotphasen vorkommen, zukünftig öfter den Motor abstellen. Dabei spart man Geld und die Umwelt unnötige Emissionen.

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