Umweltfreundlich umziehen

Der Umzug in eine fremde Stadt ist oft mit allerlei Stress und Aufwand verbunden. Zwischen Einladen und Ausladen des Hausstandes liegt oft ein ganzer Tag und so ist man froh, wenn die Strapazen endlich ein Ende haben. Trotz aller Hektik, die einen von A nach B treibt, sollte man auch an die Umwelt denken und nicht mehr Schadstoffe in die Luft pusten als nötig.

Autoabgase gezielt reduzieren

Rund acht Millionen Menschen wechseln jährlich innerhalb Deutschland den Wohnsitz. Ein Großteil von ihnen nimmt dafür Umzugsunternehmen in Anspruch, die sich um den Transport des Haushaltes kümmern.

Ein kleinerer Teil, vor allem jüngere Erwachsene, bevorzugen den Umzug in Eigenregie, bei dem sich ordentlich Geld sparen lässt. Ganz egal, wie und auf welche Art und Weise der Umzug letztlich vonstattengeht: Man kann dabei stets umweltbewusst handeln und dafür sorgen, dass der Schadstoffausstoß des Transportmittels so gering wie möglich gehalten wird. Wir verraten, welche Möglichkeiten es da gibt.

Umzug in Eigenregie

Ganz nach dem Motto „Miet Dir einen Transporter“ gibt es in jeder Stadt mehrere Unternehmen, die Mietfahrzeuge anbieten. Wer einen Umzug plant, sollte seinen Pkw lieber beiseite stellen und sich stattdessen einen Kleintransporter holen, der problemlos mit der herkömmlichen Fahrerlaubnis bewegt werden darf.

Einige Anbieter haben sogar Elektroautos im Sortiment, die gänzlich ohne schädliche Emissionen auskommen und nur durch Elektrizität fahren. Auch wenn Umzugstransporter dieser Art noch nicht so große Verbreitung haben, gibt es doch auch viele Wagen, die sich mit dem im Vergleich zu Benzin schadstoffärmeren Biokraftstoff E10 betanken lassen. Es sollte darüber hinaus darauf geachtet werden, dass man den Miettransporter am Zielort wieder abgeben kann.

So ist keine unnütze Leerfahrt zurück zum Ausgangsort von Nöten und man pumpt nicht unnötig viel Kohlendioxid in die Atmosphäre. Am besten mietet man deshalb sein Fahrzeug bei einer großen Kette, die in vielen Städten ansässig ist, sodass man keine Probleme hat, das Auto nach dem Umzug ganz in der Nähe wieder abzugeben.

Umzug mit einer Spedition

Es gibt viele Umzugsunternehmen, die sich verantwortungsbewusst zeigen und sich mit verschiedenen Maßnahmen am Umweltschutz beteiligen. So bieten manche Speditionen zum Beispiel an, ausschließlich gebrauchte Umzugskartons zu Nutzen oder verfügen über Möbellifte, die CO2-optimiert sind. Füllt man mit dem Umzugsgut nur die Hälfte eines Transporters, dann ist es ratsam, sich an Speditionen zu wenden, die auf Beiladungen spezialisiert sind.

Durch das Aufnehmen von Ladungen, die an einen Bestimmungsort gehen, der ohnehin auf dem Weg liegt, spart man Mehrfachfahrten. Nimmt die Transportfirma auf dem Rückweg andere Güter mit, so entgeht sie einer teuren Leerfahrt. Durch Beiladungen schafft man eine bestmögliche Ausnutzung der Ladefläche, durch abgestimmte Transporte fahren die Speditionen niemals leer zurück. Wer auf solche Transportunternehmen setzt, kann den Umzug mit einem guten Gewissen über die Bühne bringen.

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