Umweltschonendes Mobilfunknetz

Ein Mobilfunkanbieter hat es geschafft, eine Basis-Station einzurichten, die komplett ohne Anschluss an das Stromnetz funktioniert. Die Station wird lediglich durch Kraft aus Brennstoffzellen, Photovoltaik und Windkraft betrieben. Nokia Siemens Networks, kurz NSN, ist einer der größten Mobilfunkanbieter, die es auf dem Markt gibt und will nun dieses Konzept der stromlosen Basis weiter ausbauen.

Nicht nur die Basis-Station in Viersen soll demnach ohne Stromanschluss laufen, sondern noch andere. Damit stößt NSN nicht nur auf Anklang bei den Umweltschützern. Auch Kunden freuen sich über diese umweltschonende Mobilfunktechnik. Denn das Beste an dieser Basis-Station ist, dass sie auch keine schädlichen Abgase produziert.

Bundesministerium unterstützt stromloses Projekt

Dass NSN damit nicht nur für die Mobilfunkbranche innovative Wege zeigt, wie man die Umwelt schonen und doch erfolgreich sein kann, ist auch bei dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gerne gesehen. Deswegen unterstützt es das Unternehmen mit einer Summe von ganzen 2,3 Millionen Euro.

Dabei stammt das Geld vor allem aus Fonds des nationalen Innovationsprogramms für Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologie. NSN nutzt daher die Gunst der Stunde und will noch im Jahr 2011 mindestens eine weitere stromfreie Basis-Station errichten. Damit kann NSN dann nicht nur mit innovativer Mobilfunktechnik überzeugen, sondern auch mit erfolgreichen Umweltschutzprojekten.

Umweltschutz in allen Bereichen

Aber nicht nur die stromlosen Stationen sind ein Beitrag zum Umweltschutz. So stellt NSN zum Beispiel SIM Karten aus recycelten Materialien her. Und NSN geht noch weiter und hat den Umweltschutz-Tarif eingeführt. Dabei gehen dann 15 Prozent der Einnahmen durch die monatliche Rechnung an unterschiedliche Ökoprojekte. Dieser Tarif ist in einer Kooperation mit dem Naturschutzbund entstanden.

Somit stellt Nokia Siemens Networks ein Vorbild dar, das für viele Bereiche steht. Bedenkt man die Masse an Mobilfunkanbietern und -technologie, scheint hier ein wahrer Knotenpunkt zu sein, an dem die Unternehmen aktiv an dem Umweltschutz beteiligt sein können.

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