Welches Element wird es wohl sein?

Seit vielen Jahren schon versuchen die bekanntesten Fahrzeughersteller die Welt der Automobile in eine neue Richtung zu bewegen. Man möchte fast sagen, dass ein neuer Wind weht, seit uns allen immer bewusst wird, dass der Gebrauch von Benzin und fossilen Brennstoffen der Gesundheit der Erde massiv schadet.

Elektroautos sind in den letzten Jahren oft als „die“ Vision der Zukunft bezeichnet wurden. Die Entwicklung von einigen Kleinwagen ist ein gutes Beispiel, um den Erfolg des Hybridautos zu verfolgen. Die „Elektrokomponente“ wird immer dominanter und der Bedarf vieler Fahrzeuge an Benzin oder Diesel wird immer geringer. Die Technologie der Hybridautos verbessert sich ständig. Unteranderem werden immer mehr Hybridautos produziert und die Ladezeit für die Batterien wurde in den letzten Jahren stark reduziert. Dennoch ist es nicht so einfach zu prophezeien, woher die Energie für zukünftige Autos kommen wird.

Erneuerbare Energien sind mittlerweile so vielseitig, dass auch dem Bereich der Fahrzeugherstellung mehrere Möglichkeiten eröffnet wurden. Eine Technologie, die definitiv gute Chancen hat sich einen Platz am Markt zu sichern, ist die der Wasserstoffmotoren. Der elektrische Motor in einem solchen Auto wird durch den Sauerstoff der Umwelt und Wasserstoff betrieben. Der Besitzer eines solchen Autos kann sich das Aufladen der Batterie sparen und muss den Tank lediglich mit Wasserstoff füllen. Die Umsetzung dieser Technologie stellt jedoch mehr Schwierigkeiten als die der Hybridautos dar. Die Problematik Tankstellen umzustellen, hat in den letzten Jahren viele Ingenieure beschäftigt. Es ist nicht nur eine finanzielle sondern eben auch eine organisatorische Problematik. Momentan gibt es in Deutschland rund 40 Wasserstofftankstellen. Die Problematik, der diese Tankstellen entgegen treten müssen, ist die Aufbewahrung von Wasserstoff. Die Tankstellen müssen das Gas im flüssigen Zustand bei extremer Kälte in speziellen Tanks aufbewahren. Im Zuge der „Clean Energy Partnership“ haben sich einige deutsche Tankstellenketten dem Projekt der Wasserstofftankstellen verschrieben. Um 4 kg Wasserstoff zu tanken würde man im Schnitt rund 3 Minuten brauchen. Eine weitere Problematik liegt in dem Gewicht der Wasserstofftanks. Selbst wenn die Fahrzeughersteller das Problem des Gewicht des Tanks umgehen könnten, gibt es immer noch Kritiker, die unermüdlich daran festhalten, dass Wasserstoffmotoren eben auch Emissionen verursachen, da Wasserstoff auch bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen ausgestoßen wird.

Wie nun die Zukunft der Fahrzeugindustrie aussieht, bleibt noch abzuwarten. Es ist jedoch mehr als erfreulich, dass die allgemeine Orientierung grün ist.

Back to top button
Close
Close