Windbranche fordert klare politische Rahmenbedingungen

Die Windbranche erlebte in den letzten Jahren einen unvergleichlichen Aufschwung, der sogar der weltweiten Finanzkrise trotzte. Damit dürfte die Windenergie einer der zukunftsträchtigsten erneuerbaren Energien sein.

Geht man von den Berechnungen des Fachverbands Power Systems im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau aus (VDMA), so soll der Anteil der Windenergie an der europäischen Stromproduktion durch erneuerbare Energien bis 2030 auf rund 50 Prozent steigen. Insgesamt sollten dann bereits 48 Prozent der gesamten europäischen Stromversorgung von regenerativen Energien stammen.

Erst vor wenigen Wochen ist der erste deutsche Offshore Windpark Alpha Ventus feierlich eingeweiht worden. Das Projekt verdeutlicht die zentrale Stellung, die der Windenergie bereits jetzt unter den regenerativen Energien zukommt.

Damit die Branche auch in Deutschland weiter wachsen kann, sind jedoch klarere Rahmenbedingungen notwendig. Der Geschäftsführer des Fachverbands Power Systems sagte dazu am Dienstag im Blick auf die im September stattfindende weltgrößte Windenergie Messe in Husum: „Gleichzeitig brauchen wir stabile Rahmenbedingungen und eine klare politische Unterstützung im Werben um Akzeptanz für die Infrastrukturen wie für die Neu- und Ersatzkraftwerke, seien es Windenergie-, Wasserkraft- und Biogasanlagen oder auch Gasturbinen- und Kohlekraftwerke“.

In Husum werden vom 21. Bis zum 25. September bis zu 30.000 Besucher erwartet. Auf der weltgrößten Windenergie Messe werden voraussichtlich über 800 Aussteller aus knapp 30 Ländern zu finden sein.

 

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