Windenergie auch in Deutschland weiter auf dem Vormarsch

In den letzten Jahren kam es weltweit zu einem wahren Wirtschaftsaufschwung der Windenergie. Selbst der Finanzkrise konnte dieser Boom trotzen. Auf der Hannover Messe sagte der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie, Herman Albers, dass das weltweite Interesse an der Windenergie steige und auch die Deutsche Windindustrie von ihrem Know-How profitieren wird. So ist die „deutsche Windindustrie im weltweiten Wettbewerb sehr gut aufgestellt“.

Bereits jetzt liegt Deutschland hinter den USA und China auf Platz 3, was die Stromerzeugung durch Windenergie betrifft. Weltweit wurden allein im vergangen Jahr Windenergieanlagen mit einer Leistung von 38.343 Megawatt neu installiert. Dies entspricht einer Steigerung von etwa 42 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Heute produzieren weltweit Windenergieanlagen mit einer Leistung von 158.505 Megawatt Leistung Strom. In China hat sich der Anteil der Windenergie mit 13.803 Megawatt Leistung mehr als verdoppelt. Aber auch in den USA konnten, dank der Konjunkturprogramme der Regierung unter Barack Obama insgesamt 10.000 Megawatt neu installierter Leistung durch Windkraftanlagen ans Netz gehen.

In Deutschland ist die hohe Entwicklung der Windkraftanlagen besonders dem Erneuerbaren Energie Gesetz (EEG) zu verdanken, welches Ökostromanbietern eine höhere Einspeisevergütung garantiert.

Gute Marktchancen für Deutschland bestehen, nach der von Albers vorgestellten Kurzstudie, besonders in Osteuropa, sowie in Lateinamerika. „Das Know-How der deutschen Windindustrie ist dort sehr willkommen“, machte Albers deutlich. Neben dem exportbedingten wirtschaftlichen Aufschwung durch die Windbranche, betonte Albers außerdem noch, dass in Deutschland heute bereits 100.000 Stellen direkt oder indirekt an die Windindustrie geknüpft seien.

 

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