Das Energiesparhaus – günstig und gut für die Umwelt

In den letzten 40 Jahren haben sich die Energiekosten verdoppelt. Die konstant steigende Nachfrage und die Begrenztheit der fossilen Brennstoffe führen zu enormen Energiekosten. Auch wenn erneuerbare Energieressourcen eine immer bedeutendere Rolle spielen, so nehmen sie bislang nur einen geringen Bestandteil des weltweiten Energieverbrauchs ein. Zeit also, aktiv etwas dagegen zu unternehmen. Sei es der Bau eines Energiesparhauses oder aber Energie einzusparen.

Was ist ein Energiesparhaus?

Unter einem Energiesparhaus wird ein Haus oder ein Neubau bezeichnet, welche mittels verschiedener Techniken einen sehr geringen Energieverbrauch verzeichnet. Hierbei wird zum einen der Energieverbrauch durch eine gute Isolierung niedrig gehalten und zum anderen erneuerbare Energiequellen eingesetzt um Energie zuzuführen.

Auch der Einsatz von Wärmetauchern ist üblich. Dies bedeutet konkret, dass eine sehr gute Isolierung, zum Beispiel aus Mineralwolle, Energie einsparen kann. Eine zehn Zentimeter dicke Isolierschicht kann laut Berechnungen der Deutschen Energie-Agentur zwei Drittel der Heizkosten sparen. Denn wenn kaum warme Luft entweichen kann, dann muss auch weniger geheizt werden.

Da die Isolierung allein jedoch nicht ausreicht, werden zusätzlich Anlagen zur Energierückgewinnung eingesetzt. Hierbei können Wärmetauscher dafür sorgen, dass aus der Abluft und dem Abwasser Restenergie gewonnen wird. Auch der Einsatz von Solaranlagen auf dem Dach ist eine umweltbewusste Variante der Energiegewinnung.

Die Installation dieser Techniken bei einem Neubau ist zwar kostspieliger als ein normaler Hausbau, die deutlich niedrigeren Energiekosten rentieren sich jedoch. Neben dem guten Gefühl die Umwelt zu schonen, können Verbraucher das eingesparte Geld zum Beispiel auch zur Tilgung der Finanzierung nutzen. Hinzu kommt, dass es sogar staatliche Förderungen für den Bau eines Energiesparhauses gibt.

Wie kann Energie sonst noch eingespart werden?

Doch auch wer kein Eigenheim baut, kann einen Beitrag zum Umweltschutz und zur Kostenreduktion leisten. Energie sparen lässt sich beispielsweise durch den Einsatz von Energiesparlampen. Diese besitzen eine sehr gute Energieeffizienz und sind problemlos in alle Beleuchtungssysteme zu integrieren. Ein weiterer Tipp sind Steckdosenleisten, die sich komplett ausschalten lassen.

Denn auch wenn sich technische Geräte im Standby Modus befinden, verbrauchen sie jede Menge Energie. Zudem ist es förderlich sich sparsame Elektrogeräte anzuschaffen. Kühlschrank, Waschmaschine und Geschirrspüler verbrauchen nämlich jede Menge Energie. Hierbei helfen die Ausweisungen der Energie-Effizienzklassen, das passende Produkt zu finden.

Auch der Wechsel des Stromanbieters kann einen entscheidenden Beitrag zum Umweltschutz leisten. Denn wer zu einem Ökostromanbieter wechselt, nutzt erneuerbare Energien und kann damit ein klares Zeichen setzen. Mittlerweile gibt es Strom aus erneuerbaren Energiequellen sogar kostengünstiger als bei den oft überteuerten Grundversorgern.

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